Vier Tage Kroatien und eine Hochzeit

Organisation ist so eine Sache, dem einen liegt es, dem anderen nicht. Mein Bruder Sascha hat da manchmal nicht so das Händchen für, auch wenn er mir jetzt wahrscheinlich widersprechen würde. Im Vorfeld hatten wir vereinbart uns früh am Flughafen in Split zu treffen, damit wir Zeit haben uns gemeinsam die Stadt anzusehen. Als ich an jenem Tag um 7 Uhr in Split landete (nach einer Fahrt von Zürich nach Basel und 5 Stunden warten auf den Flug, nach einem harten Arbeitstag) setzte meine Maschine genau 9 Stunden vor ihm auf der Landebahn auf. Also beschloss ich mit den Öffis nach Split reinzufahren, mir die Stadt anzusehen und pünktlich zurück am Airport zu sein. Nachdem ich mich für eine unbeschriftete Bushaltestelle entschied und für 2,5 € ein Ticket (in die richtige Richtung) erstanden habe, brachte mich der Bus ins Herz von Split.

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Ich schaute mir den wundervollen römischen Diokletianpalast unweit des Zentrums an und schlenderte von dort durch die Altstadt, entlang des Hafens zur Promenade, mit seinen Cafes, Eisdielen und Restaurants. Zum Verweilen begab ich mich wieder zurück an meinen Startpunkt, vorbei an vielen aufgebauten Ständen die Souvenirs und Antiquitäten feilboten. Stunden später bestieg ich den Bus, der mich zurück zum Flughafen brachte an dem ich Teile meiner Familie begrüßte. Zusammen führen wir nach Markaska, ein Urlaubs- und Badeort südlich von Split.

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Die Strecke führte in Serpentinen die Küste entlang und bot einen wunderbaren Blick auf die Adria. Die Vermieterin der Villa Empfang uns nicht gerade herzlich, was sich, wie ich persönlich empfand, bei allen Einheimischen die ich traf fortsetze. Der Ort bietet viele Möglichkeiten zum ausgehen und feiern, essen, verweilen und Wassersport. Die wahrscheinlich coolste Location ist die Diskothek “Deep”, die sich in einer Höhle am Ende des Strands befindet. Allerdings war der Ort sehr voll und die Wochenendbesucher aus Split lagen in einigen Zentimeter Abstand, dicht an dicht, am steinigen Strand.
Die Ausgaben sind recht überschaubar, die Preise sind verhältnismäßig niedrig. So zahlt man für ein ausländisches Bier im Geschäft 8 Kuna, was etwa 1,10€ beträgt, in der Bar 15-20 Kuna. Zu berücksichtigen ist, dass es sich um einen Ort handelt der hauptsächlich vom Tourismus lebt. Die Küche bietet sehr viel Fleisch und Fischgerichte, auch hier sind die Preise in der Regel moderat.
Das Highlight der Unterkunft war der Blick aufs Wasser, unbeschreiblich

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So habe ich mit meinen Brüdern und der Familie der Braut eine sehr schöne Zeit verbringen können.

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